Oder so etwas in der Art.
Wenn die Nacht schon schwierig ist, wird es meist schwer dem Tag darauf etwas gutes abzugewinnen. Und so war es bei mir heute.
Die ganz großen Geister meiner Vergangenheit haben mir in der Nacht den Schlaf geraubt mit allem was dazu gehört. Sie wollten mir den erholsamen Schlaf nicht gönnen, sondern ließen meine Träume in eine unsagbar schwierige Bahn laufen.
Der Morgen dann war fast wie eine Erlösung ich konnte aufstehen und hatte gleich schon Stress. Es hatte in der Nacht geschneit und der Weg zur Arbeit wurde somit für mich zu einem Risikofaktor der nicht wirklich eingeplant war.
Was mich schwer traf war die Tatsache, das nicht wie sonst die Hauptstraßen frei, sondern auch diese noch mit Schnee und Eis bedeckt waren sodass es mit dem Roller fast kein durchkommen gab. Einmal rutschte mir das Hinterrad weg und ich landete am Straßenrand. Ein paar kleine Kratzer am Fahrzeug. Vorsichtig und langsam unterwegs sodass die Verletzungsgefahr niedriger war nahm ich selbst keinen Schaden.
Weiter ging es die Strecke entlang. Meine Finger wurden schon wieder richtig kalt aber ich schaffte es. Im Ort selbst ist die eigentliche Straße seit dem Eis eher eine Schlaglochpiste als eine vernünftige Straße. Auch hier muss man, selbst wenn kein Schnee oder Eis vorhanden ist, vorsichtig sein. Das Rollerrad kann sehr schnell in solch großen Löchern hängen bleiben. Das gäbe ein Kopf über wenn ihr mich fragt. Also weiche ich auf die Gegenfahrbahn aus und ernte ein Hupkonzert hinter mir.
Auf der Arbeit ging alles glatt. Das war schön. So hatte ich dort ein wenig Ruhe . Der Heimweg war auch ok, in der Arbeitszeit hatte es gewaltig zu tauen begonnen und der Schnee war fast schon weg das war schön.
Zuhause angekommen machte ich mir etwas zu essen und stellte vor lauter Müdigkeit dummer weise die verkehrte Herdplatte an. Der Pfannengriff wurde von mir gegrillt wie nett. Das schlimmste an der Sache ist, das ich es so nicht sehen konnte und die Pfanne einmal nehmen wollte und dabei mir die Finger verbrannte. Nicht das ich sonst nichts zu tun hätte. Aber heute war wohl einfach nicht mein Tag.
Zu allem Überfluss wollte meine Anlage mir dann keine Musik geben und blieb stumm, Gott sei dank, mit ein paar Schlägen auf der Seite habe ich sie wieder zum laufen gebracht. Nein, den Tag ganz schnell vergessen und an was schönes denken! Das hilft!
Also lasst es euch gut gehen! Ich werde mich gleich verziehen auch wenn ich Angst habe das mich die Geister in der Nacht besuchen kommen wie sie es in letzter Zeit häufiger machen. Ganz vertreiben werde ich sie wohl erst können, wenn alles einmal raus ist. Aber es sperrt sich noch etwas in mir. Das ist so viel und so grausig. Es macht mich total ängstlich dabei sollte ich wohl eher weinen oder wütend sein. Doch diese Gefühle fallen mir noch schwer. Die Angst ist noch zu groß. Eines Tages aber werde ich auch das können. Bis dahin werde ich daran arbeiten und zu sehen das ich bald wieder nur noch schönes Träume.
Zum Beispiel von gelungen Partys, guten Freunden und wundervolle Stunden