Es ist eigentlich jedes Jahr das gleiche, Silvester der Wechsel von einem Jahr ins andere. Bislang erlebte ich diesen Wechsel immer im ruhigen Kreis daheim oder bei Freunden und Verwandten. Der letzte Wechsel war wieder etwas neues, ganz schönes.
Der Silvester morgen begann mit einem sehr frühen Aufstehen, einem schönen Hunderundgang und die üblichen Morgenrituale nur eben früher als sonst. Arbeit stand auf dem Plan. Von 9-15 Uhr. Die Arbeit war lustig, aber viel ruhiger als wir anfangs gedacht hatten, man merk das die Menschen immer weniger Geld zur Verfügung haben.
Nach der Arbeit fuhr ich direkt nach Hause packte noch die letzten Sachen in die 2 Taschen und wurde dann vom Taxi abgeholt. Mit Taschen und Hund ging es auf zum Bahnhof. Die Zugfahrt hat mich etwas verwundert, standen da neue Bahnen am Gleis. Ich würde sie nicht gerade als schöner betrachten und fragte mich auch warum? Dafür ist Bahnfahren für mich auch um 40cent gestiegen. Die alten Züge waren günstiger, Frechheit!
Am Ziel angekommen wurde noch ein wenig ausgeruht bis ich mich fertig machen konnte und wir ein gemütliches beisammen sein hatten. Das „Vorglühen“ war auch ganz nett, wir machten auch ein Paar Bilder dabei. Vorglühen hieß bei mir schon recht angeheitert sein. Aber es war auch etwas besonders für mich. Ein großes Fest an Silvester unter vielen netten Menschen.
Irgendwann entschlossen wir drei uns dann los zu düsen und fuhren zur Zeche Carl zum Maschinenhaus. Bal noire. Es war ein berauschendes Fest. Die Gohtic Industrial party gefällt mir ja schon immer tierisch gut aber dieses Fest war auch einfach umwerfend schön, es wurde getanzt getrunken und es gab für mich sogar Haribos, die gerne nachgefüllt wurden. Hey ich durfte dort was zu mir nehmen!
Auch Bilder gibt es von der Party an sich und es war sehr schön. Spät kamen wir erst zurück. Wenn ich ehrlich bin, ich weiß gar nicht mehr wann das war. Purzel hat dies Silvester auch super überstanden obwohl ich erst Angst davor hatte denn hier in Xanten hat es sicherlich weniger geknallt wie in Essen. Für ihn also auch etwas neues aber nicht ganz so schönes nehme ich an.
Als wir wieder da waren sah er richtig happy aus aber auch nicht total verängstigt wie ich eigentlich erwartet hatte. Mein kleiner Hundi ist eben doch ein mutiger Krieger!